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Jeden Morgen in der Sardinenbüchse

08 Nov
Low-floor bus Solaris Urbino 18 of the Dresden...

Image via Wikipedia

Dresden ist eine tolle Stadt. Studieren kann hier durchaus Freude machen, auch wenn einige Dozenten der Geisteswissenschaften in furchtbar häßlichen Baracken weit ab vom Schuß ihre Büros haben, gibt es einige gute Sachen, die die Technische Universität zu bieten hat. Ich zähle dazu zum Beispiel die gut sortierte SLUB; die schicken neu hergerichteten Lehrgebäude wie das Hörsaalzentrum oder die anderen Lehrgebäude naturwissenschaftlicher Fächer, in die wir Geisteswissenschaftler oft „abgeschoben“ werden, weil es für uns kein eigenes Gebäude gibt und ja tatsächlich schmeckt das Essen in den zahlreichen Mensen Dresdens wirklich gut!

Der Spaß beim Studieren hört aber auf, wenn es nicht möglich ist, pünktlich in Seminaren und Vorlesungen zu erscheinen, weil Busse derart überfüllt sind und nur rein provisorisch an den Haltestellen die Türen öffnen. Löbtau scheint sich für Studenten zum Wohnen sehr zu eignen und immer mehr Studierende ziehen in diesen Stadtteil. Immer mehr Studierende, die ebenfalls zu ihren Vorlesungen und Seminaren wollen.

Das Blöde dabei ist aber, dass die Buslinie 61 der Dresdner Verkehrsbetriebe in Richtung TU zu Stoßzeiten einfach nur überlastet ist. Schön ist das für keinen, im Bus wird die Luft dünn, Fahrgäste schwitzen allein aufgrund ungewollten Kuscheln mit anderen Fahrgästen, die Busfahrer/innen sind genervt, weil der Bus überfüllt ist und die Türen häufig nicht schließen weil jemand im Weg steht und die Wartenden an den Haltestellen Chemnitzer Straße, Bernhardt Straße und Nürnberger Platz müssen viel Geduld mitbringen bis dann endlich mal ein Bus noch Platz hat, oder sie quetschen sich in die bereits volle Sardinenbüchse mit rein.

Vor 4 Wochen haben die Vorlesungen und Seminare im neuen Wintersemester begonnen und wieso auch immer, es hat sich nichts getan. Zwischenzeitlich fuhren mal 2 Busse direkt hintereinander, die genauso überfüllt waren. Mittlerweile fährt wieder nur 1 Bus und die Fahrgäste dürfen sich weiter in Geduld üben. Wem es möglich ist, der steigt auf sein Fahrrad und wem es nicht möglich ist, der muss dann eben warten oder laufen.

Liebe DVB bitte findet eine Lösung! Es sind nicht nur Studierende, die zu spät zu ihren Lehrveranstaltungen kommen, sondern auch „normale“ Fahrgäste, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und eure Fahrer/innen, die ebenfalls unter der Situation leiden! So schön die neuen Hybridbusse mit ein paar mehr Plätzen auch sind, sie reichen einfach nicht.

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Verfasst von - November 8, 2011 in mellesworld

 

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