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Jeden Morgen in der Sardinenbüchse

Low-floor bus Solaris Urbino 18 of the Dresden...

Image via Wikipedia

Dresden ist eine tolle Stadt. Studieren kann hier durchaus Freude machen, auch wenn einige Dozenten der Geisteswissenschaften in furchtbar häßlichen Baracken weit ab vom Schuß ihre Büros haben, gibt es einige gute Sachen, die die Technische Universität zu bieten hat. Ich zähle dazu zum Beispiel die gut sortierte SLUB; die schicken neu hergerichteten Lehrgebäude wie das Hörsaalzentrum oder die anderen Lehrgebäude naturwissenschaftlicher Fächer, in die wir Geisteswissenschaftler oft „abgeschoben“ werden, weil es für uns kein eigenes Gebäude gibt und ja tatsächlich schmeckt das Essen in den zahlreichen Mensen Dresdens wirklich gut!

Der Spaß beim Studieren hört aber auf, wenn es nicht möglich ist, pünktlich in Seminaren und Vorlesungen zu erscheinen, weil Busse derart überfüllt sind und nur rein provisorisch an den Haltestellen die Türen öffnen. Löbtau scheint sich für Studenten zum Wohnen sehr zu eignen und immer mehr Studierende ziehen in diesen Stadtteil. Immer mehr Studierende, die ebenfalls zu ihren Vorlesungen und Seminaren wollen.

Das Blöde dabei ist aber, dass die Buslinie 61 der Dresdner Verkehrsbetriebe in Richtung TU zu Stoßzeiten einfach nur überlastet ist. Schön ist das für keinen, im Bus wird die Luft dünn, Fahrgäste schwitzen allein aufgrund ungewollten Kuscheln mit anderen Fahrgästen, die Busfahrer/innen sind genervt, weil der Bus überfüllt ist und die Türen häufig nicht schließen weil jemand im Weg steht und die Wartenden an den Haltestellen Chemnitzer Straße, Bernhardt Straße und Nürnberger Platz müssen viel Geduld mitbringen bis dann endlich mal ein Bus noch Platz hat, oder sie quetschen sich in die bereits volle Sardinenbüchse mit rein.

Vor 4 Wochen haben die Vorlesungen und Seminare im neuen Wintersemester begonnen und wieso auch immer, es hat sich nichts getan. Zwischenzeitlich fuhren mal 2 Busse direkt hintereinander, die genauso überfüllt waren. Mittlerweile fährt wieder nur 1 Bus und die Fahrgäste dürfen sich weiter in Geduld üben. Wem es möglich ist, der steigt auf sein Fahrrad und wem es nicht möglich ist, der muss dann eben warten oder laufen.

Liebe DVB bitte findet eine Lösung! Es sind nicht nur Studierende, die zu spät zu ihren Lehrveranstaltungen kommen, sondern auch „normale“ Fahrgäste, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und eure Fahrer/innen, die ebenfalls unter der Situation leiden! So schön die neuen Hybridbusse mit ein paar mehr Plätzen auch sind, sie reichen einfach nicht.

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Verfasst von - November 8, 2011 in mellesworld

 

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Studieren fällt da wirklich schwer

Es gibt viele junge Muttis und Vatis, die neben ihrem Elternjob studieren oder zusätzlich arbeiten.

Solange die Herbstferien sind, habe ich ja meine beiden Teenie-Geschwister bei mir und ich beginne die gestressten Eltern zu verstehen. Es ist so schwer, die Kinder zu Hause zu lassen und sich 1,5 Stunden in einer Vorlesung zu konzentrieren, wenn man so viele andere Ideen hat, was man alles Schönes gemeinsam machen kann. Klar ist es bei mir etwas anderes als bei Eltern, die ihre Kinder rund um die Uhr bei sich haben, denn so viel gemeinsame Zeit habe ich mit meinen Geschwistern, wenn ich es überschlage, nur einmal im Jahr. Zusätzlich dazu will man in den Herbstferien möglichst viel erleben und deswegen ist die Wunschliste neben meinen Unibesuchen prall gefüllt.

Was steht denn noch so an?

  • Besuch des Deutschen Hygienemuseums in Dresden
  • Bowlingspielen
  • Kinobesuch (vermutlich läuft es auf „Atemlos“ mit Taylor Lautner hinaus, denn „Ausgetauscht“ ist aus welchen Gründen auch immer erst ab 16…)
  • Besuch des Militärmuseums und des Verkehrsmuseums
  • Besuch der Städtischen Kunstsammlungen
  • Milchtrinken im schönsten Milchladen der Welt
  • Fahrt zur Festung Königsstein und nach Tschechien
  • heimlicher Besuch in einer meiner Vorlesungen (geht natürlich nur, wenn sie in einem großen Hörsaal stattfindet und der Dozent/die Dozentin nichts dagegen hat)
  • Rummelbesuch

Es ist echt schwer so viele Sachen unter einen Hut zu bekommen, denn nebenbei darf der Spaß nicht vergessen werden und Kinder wollen ja auch mal ins Internet, Fernsehen, Ausschlafen in den Ferien,… Und ich als Erwachsene darf vor allem eins nicht vergessen- meinen Geldbeutel, denn manche Eintrittspreise sind absolut nicht familienfreundlich!

Kleiner Tipp am Rande: in vielen Städtischen Museen Dresdens sind die Eintritte freitags ab 12 Uhr frei und auch das Deutsche Hygienemuseum hat freitags ab 15 Uhr freien Eintritt! Solltet ihr also mal Dresden unsicher machen wollen, dann behaltet das im Hinterkopf 😉

So, während die Kinder noch schlafen, der Nebel sich draussen langsam lichtet und ich fertig mit dem Artikel hier bin, hüpf ich gleich mal in warme Sachen, um in einem kalten Hörsaal fleissig zu sein 🙂

 

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Nimms mit Humor

Nimms mit Humor

Also eigentlich sollte der Montag wie jeder andere werden. Frühs aufstehen, dann zur Arbeit, nach der Arbeit ein bisschen Sport und dann den Abend gemütlich ausklingen lassen. Aber wie ist das immer so schön mit dem Wort „eigentlich“…

Hier geht es weiter…

 

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